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Förderung
der Ausbildungsfähigkeit |
Orientierung in Berufsfeldern (OiB) und Praxiszug
Klassenlehrer:
Herr Manz
Technik:
Herr Kühnert
HTW:
Frau Zemanek
Berufsberater:
Frau Rockinger silvia.rockiger@arbeitsagentur.de
BBQ *):
Frau Klieme
| Datum |
|
| November 2009 |
1. Arbeitsplatzerkundung |
| Dezember 2009 |
2. Arbeitsplatzerkundung |
| 13.01. - 26.03.2010 | 1. Tagespraktikum (6 Termine mittwochs) Praxiszug |
| Februar 2010 | Elternabend |
| März 2010 | BAW-Praktikum "Azubi in Spe" |
| 20.03.2010 | 1. Hüttlinger Ausbildungsbörse (Limeshalle) |
| 19.04. - 23.04.2010 | Wochenpraktikum im Betrieb (alle Schüler) |
| April - Juli 2010 | 2. und evlt. 3. Tagespraktikum (11 Termine mittwochs) Praxiszug |
| Juni 2010 | individuelle Beratung durch den Berufsberater |
Während des 2. Schulhalbjahres finden im Praxiszug die Tagespraktika jeweils mittwochs statt. Für die Schüler mit Zusatz-Unterricht ist regulärer stundenplanmäßiger Unterricht.
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Projekt „ZUKUNFT“ |
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Ein
Projekt zur „Vertieften Berufsorientierung“ für Hauptschülerinnen und
Hauptschüler
Förderung
der Ausbildungsfähigkeit als Aufgabe der Schule
Ein
weiteres Ziel dieses Projektes ist es die Verbesserung der Zusammenarbeit der
der verschiedenen Akteure vor Ort. Vorhandene Strukturen müssen effektiv und
effizient genutzt werden. Die Vernetzung wird die Qualität und den Erfolge
des Projekts langfristig sichern und gewährleisten.
Inhalt
Jugendlichen
fällt es häufig schwer, sich selbst realistisch einzuschätzen.
Durch das Einholen und auch das Konfrontieren mit Fremdeinschätzungen von
Eltern, Lehrern, Ausbildungsleitern oder außerschulischen Partnern können
wichtige Eignungsfeststellungen und Impulse für die Berufswahl gegeben
werden.
Durch
das Erkennen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, der
sprachlichen Fähigkeit und Einschränkungen durch Noten, Lernverhalten und
Entwicklungspotential, werden in Einzelarbeit und in Kleingruppen Berufswünsche
und realistische Berufsbereiche definiert.
Schlüsselqualifikationen
und Persönlichkeitsstärkung werden durch spezielle Trainings und gezielte,
handlungsorientierte Vorgaben entwickelt. Es werden z.B.
gezielt Telefon-, Benimm-, und Präsentationseinheiten durchgeführt.
Die
Freizeit mit Hobbys sinnvoll zu gestalten und die Mitgliedschaft in Vereinen
zu fördern spielt ebenso eine wichtige Rolle.
Eltern,
Lehrer, Berufsberater, Fallmanager, außerschulische Partner, Betriebe und
sonstige regionale Verbände unterstützen als Netzwerk die Schüler zusätzlich
bei der Entwicklung von Motivation und Handlungskompetenz im
Berufswahlprozess.
Die
Eltern werden vermehrt in diesen Prozess eingebunden. Die Bereitschaft ihre
Kinder beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen und aktiv
zu begleiten wird in Elternverträgen eingefordert und festgehalten.
Für
Jugendliche sind Betriebe und Firmen oft anonyme Gebäude hinter denen sich
unbekannte Prozesse verbergen. Dadurch entstehen Hemmschwellen, Ängste,
Vorurteile und falsche Einschätzungen von Tätigkeiten und Berufen. Um sich
aber in dieser Welt zu positionieren, muss jeder Jugendliche seine Möglichkeiten
und was ihm diese Arbeitswelt zu bieten hat, realistisch einschätzen können.
Daher fordert eine gute Berufswahl ein Hintergrundwissen über Wirtschaft und
Betriebe. Eine Vertiefung der berufs- und betriebskundlichen Kenntnisse soll
den Jugendlichen helfen die Arbeitswelt, die Berufe und ihre Entwicklung zu
verstehen.
Die
konkrete Umsetzung des Projektes „ZUKUNFT“ erfolgt in unterschiedlichen
Bausteinen wie z.B.:
- Einsetzen von Hilfsmitteln bei der Stellensuche
-
Bewerbungshilfen (Bewerbungsunterlagen, üben von Einstellungstest und
Vorstellungsgesprächen,...)
-
Interviews in Betrieben
-
Betriebsbesuche und Besuche von Vertretern aus Wirtschaft und Beruf
-
Erfolgs– und Misserfolgserlebnisse durch Praktika
-
Beratungsgespräche bei der Agentur für Arbeit und der abo
-
BIZ- Besuche
-
Elternteile berichten aus ihrer Lebens- und Berufserfahrung
-
Vermittlung von Medienkompetenz
Weitere
Schwerpunkte bei der Unterstützung Jugendlicher in der Berufswahl sind z.B.
-
die Definition Mädchenberufe – Jungenberufe
-
die Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Schule
-
der 2. Bildungsweg
-
der Arbeits- u. Ausbildungsmarkt
-
die Bedeutung konjunktureller Entwicklungen
Modul
2
Persönlichkeitsstärkung / Schlüsselqualifikationen
Modul
3
Vertiefung berufs- und betriebskundlicher Kenntnisse
Modul
4
Vertiefte Bewerbungsvorbereitung
Zielgruppe
dieser Förderung sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 an allen
Hauptschulen im Ostalbkreis mit unsicheren beruflichen Perspektiven, sozialer
Benachteiligung und diejenigen, die vermutlich keinen oder nur einen
schlechten Schulabschluss erreichen werden. Insbesondere sollen Schülerinnen
und Schüler mit Migrationshintergrund bei Bedarf einbezogen werden.
Finanzierung
Das
Projekt „ZUIKUNFT“ wird durch die Agentur für Arbeit und den Ostalbkreis
finanziert. Die Projektleitung liegt beim Landkreis und wird in enger
Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem neuen Staatlichen Schulamt
Göppingen, durch unterschiedliche Bildungsträger, direkt in den Schulen
umgesetzt.
Projektmanagement:
Hermine
Nowottnick, Projektleitung „ZUKUNFT“,
Landratsamt Ostalbkreis Dezernat V, Stuttgarter Straße 41, 73430 Aalen
Telefon: 07361 503 1684, E-mail:
hermine.nowottnick@ostalbkreis.de
Fritz
Hofstätter, Schulamtsdirektor,
Staatliches Schulamt Göppingen, Burgstraße 14-16, 73033 Göppingen
Telefon: 07161 63155, E-mail:
fritz.hofstaetter@ssa-gp.kv.bwl.de